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Samstag, 23. November 2019

Die Reise zur Musik des Wassers

 

Der Weg führt ins Inn're,
Tief ins Herz des Waldes -
Dort, wo das Licht
Die neblige Luft durchstreift,
Wo das helle Grün der Seele leuchtet
und die Gedanken ganz leicht werden.

Ist es nicht Wasser, das von unweit tönt,
Ist es nicht das seelennahe Nass,
Das nah der Wurzeln schimmernd tanzt
Im Rhythmus der innewohnenden Musik?

Gleich Musik vor der belebten Stille,
Gleich der Sonne hinter weitem Meer,
Bebt es vor inn'rer Kraft
Und bringt Geschichten größter Höhe
Bis in den tiefsten Grund hinab.

Elementar und kraftvoll
Durchströmt es jedes Leben.
Ein steter Rhythmus wohnt ihm inne.

Von leisen Klängen fein umspannt
Durchreist es Himmel als auch Land.

Ewig zieht es seine Kreise -
Soeben laut und dort schon leise

Alles durchströmend auf der Reise

Freitag, 30. Dezember 2016

Das kleine Geschenk

Ich schenk' dir jetzt mal was:
Keine Cremes und Gold-Lotionen,
Weder Tee- noch and're Schlürf-Portionen,
Nicht mal dies und dann mal das.
Ich dachte an was Kleines, Feines,
Das schon etwas flüchtig ist,
Mit dem man einen Augenblick genießt -
Etwa eine Flasche, voll des Weines?
Nein, aber du errätst es grad :-)
So fern ist's deinen Augen nicht,
Ja: es ist ein ernstfreies Gedicht,
Nicht aus irgendeiner Lade.
Grade frisch hier hingeschrieben,
Reizt es dich zum Lächeln gar,
Im Gesicht - du wirst es grad gewahr,
Wo ist denn nur der Ernst geblieben?
Egal, er ist jetzt weggesprungen,
Und geht ein wenig auf die Reise,
Macht nichts, die Freude kommt auf diese Weise
Und hat heimlich dir dein Herz durchdrungen.
Auf dass es immer bei dir weile,
Dieses wärmend kleine Licht im Innern,
Möge es dich ganz durchschimmern,
Und wenn du's spürst, dann teile!

Gedicht zu Weihnachten 2016



Mittwoch, 28. Dezember 2016

Auf der Suche nach der neuen Uhr...

Auf der Suche nach der neuen Uhr,
erlebt' ich schon so mach Tortur.
Plastik, Holz, Titan, Metall -
Amzonens Schrott ist überall.

Ist der Zeiger edle Einfalt gar gesucht,
Muss der Finder reich sein und betucht.
Und digital gezeigter Zeitenlauf,
stößt manchem sauer auf.

Des Sandes Riesel aber in der Hand
Ist gefasst in lichtem Glas.
Und an der dünnen Wand
Erscheint das rechte Maß.

Vorbei ist der Sekunden Flucht,
Vorbei der Stunden Wucht.
~MiPa

Dienstag, 27. Dezember 2016

Der ruhende Kern


Soviel Zeit ist nun vergangen,
Soviel Augenblicke sind verstrichen,
Ganz kurze und auch die langen,
Die Zeiger sind gerannt und mal geschlichen ...

Die Welt um uns, sie schlendert und sie eilt ...
Im Innern aber ruht der lichte Kern,
Der ewig schon im Herzen weilt
Und der der Einheit niemals fern.

Über das Wetter in Salzburg...

Kommt nach Salzburg allesamt,
Es schneit nicht, es gibt kein' Regen...
Kein Graupel, keinen Sturm von Sand,
Keine brütend heiße Sonn' brennt deinem Haupt entgegen.

Kein Frost nagt deine Stiefel an,
Kein Nebel trübt die Sicht!
Bloß, hört man hier von jedermann:
Ein Wetter? Das habn wir nicht!

Sonntag, 21. August 2016

Glücklich ...

Musik:

Glücklich, wer die wunderbare Zeit versteht,
Wer im Werden seines Lichtes geht,
Wer auch mal ein Licht verloren,
Denn nur aus der Finsternis wird neu geboren.
(Gedicht zur Weihnachtszeit 2015)

Samstag, 24. Oktober 2015



Des Herbstes Malerhand –
Von warmen Farben satt
Zieht durchs kühle Land
Und streift sachte Bäume, jedes Blatt ...

Die Sonne zieht immer ferner ihre Kreise
Und das Leben sammelt sich –
In die inn're Welt führt diese Reise,
Da vom Äuß'ren nun das Laute wich.

Der äuß're Schein vergeht,
Im Innern flammen zarte Lichter hoch
Und wo eben starker Wind geweht,
Zeigt sich glatt der Seele Wasserspiegel.


Des Herbstes Malerhand
Taucht die Welt in Rot und Braun.
Gleich einem ein fliegend' Band
Kennt sie keine Grenze, keinen Zaun.

Sie kündet von der langen Stille,
Den weißen Flächen schlafender Länder.
Liegt dahinter ein unergründlicher Wille,
Vom ruhigen Herzschlag ew'ger Zeiten bewegt?

Dienstag, 10. Juni 2014

Besser reimfrei als sinnfrei ...

„Wenn der Reim den Sinn erschlägt,
ist das Gedicht tot.“
Ich finde es schön, erstmal ohne roten Faden zu dichten anzufangen. Letzterer entsteht meist von selbst im Fluss der Wörter und Verse; ähnlich wie beim freien Klavierspielen. Reim gibt dem Gedicht Struktur, Rhythmus, vielleicht eine Art Musik. Wenn ich aber Gedichte lese, deren Seele dem Reim zum Opfer gefallen ist, da denke ich mir: besser reimfrei als sinnfrei :-)

Samstag, 7. Juni 2014

Die kleine Ranke



Die kleine Ranke
Sieht es nicht,
Doch will sie hin zum Licht,
Zu ihrem hellen Lebenstranke.

Der Weg scheint endlos weit,
Das Licht erscheint ihr ferne –
Dort oben sein würd’ sie so gerne.
Da ist sie schon befreit!

Befreit von Zukunft und Bedenken,
Denn sie sieht den Weg vor sich,
Den schönen, dessen grauer Schleier wich –
Jetzt lässt sie sich vom Augenblick beschenken.
Der wird sie nun nach oben lenken.

Juni 2014

****
Diesmal mit einem Klavierstück:
http://hearthis.at/michael.gasperl/die-kleine-ranke/

[Nachtrag Jan 2015]: Mittlerweile ist eine ganze CD daraus entstanden, die schon auf iTunes erhältlich ist.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Erst am Anfang ...

Leben ...
Der da glaubt, er ist schon weit,
Begann doch erst zu wandern.
Und so glaubt er schon zu wissen,
Doch steht er erst am Anfang.

Denn Leben ist ein weites Land,
Größer, als ein Mensch kann forschen.
Und die Erde hat mehr Farben,
Als ein Auge könnte sehen.

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Ver.1
Wenn man glaubt, man ist schon weit,
Hat man erst begonnen zu wandern.
Wenn man glaubt schon alles zu wissen,
Steht man erst am Anfang.
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Sonntag, 12. September 2010

Von einem kleinen Zweifling

Ein kleines Pilzgedicht

Bunt ist all die Pracht der Hüte
Und die Bestimmung reichlich schwer
Doch die Freude an der Speisegüte
Treibt den Sammler immer sehr.

Ist ein Fleck gefunden,
Mit Überschwang an Pilz,
Steht der Sammler da wie angebunden
Mit seinem breiten Hut aus Filz.

Hurtig aufgeschlagen ist das dicke Buche,
Das als treuer Wegbegleiter immer gern dabei,
Und es beginnt die gespannte Suche,
Sei dies nun ein Hexenröhrling oder -ei

Die Zeit vergeht, die Seiten knistern,
Der Freund, er bietet seinen Ratschlag an.
Voll Denkerfalten meint der Filzhut nun mit einem Flüstern,
Dass er den nun gar nicht recht bestimmen kann.

Ein Vogel lacht von drüben
Ein Sonnenstrahl erhellt den Wald
Man sieht zwei Burschen, die noch weiterüben,
Sie werden's schon mal können -- später oder bald.

:-) 

Montag, 1. September 2008

Die Welt, wie wir sie sehen ...

~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~
Das Auge ist es nicht,
Das die Welt hier sieht.
Sie spiegelt sich im Licht,
Das vom Betrachter flieht.

Die Worte sind es, die beschreiben
Der Geist ist es, der es belebt
Erinnerungen, die da bleiben
Mit Gefühlen fein verwebt

Hell und sanft malt nun
Der Pinsel des Großen Malers.

Hell und warm
zur Weinachtszeit.
~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~ ~~~

22.Dez'05

Sonntag, 31. August 2008

Sternennacht - des Mondes Macht

Wieder sieht er auf die Erde nieder
Sieht die Gedanken zieh‘n, es kommen Lieder
Wie sie auf den Menschen wirken
Mal schwarz, mal weiß wie Birken
Schneegestöber

Klares Weiß bedeckt das Land
Als wäre es von Kristallen ‐ so fein wie Sand
Er liebt es, sein leuchtend Blau im diesem Weiß zu sehen
Träume sind es, die nun auf die Reise gehen.
Bunte Tücher

Sie wehen durch die weiße Nacht
Ein Vogelruf, so leis‘ und sacht,
Als ob er Ehrfurcht zeige
Und sich vor der Stille neige.
Flügelschlagen

Der alte Kauz erhebt sich in das helle Dunkel
Vereinzelt sieht er Lichter noch im Tal
Im Fluss gewahrt er einen Wohlbekannten.
Zufrieden zieht er seinen großen Kreis.
Des Mondes Lichtgeschenk

Liebe ist es, die Ihn verbindet mit der Erde ‐
Dieselbe, die für alles sorgt, was werde.
So streckt er seine feinen Lichterhände
Aus bis ins entlegendste Gelände.
Gedankenseide

Eine Frau blickt durchs Fenster
Auf zu ihrem alten Freund.
Mit den hellen, tiefen Augen
Fängt sie geschickt die feine Seide.
Zeichen aus Papier

Was sind nun diese Zeichen,
die sie den Menschen bringt?
Sie können manche Lebensweichen
stellen, wenn die inn're Schau gelingt.
Blick in neue Welten ...

für Juna


10. April 2007

Unverständnis - das Verständnis

Unverständnis fühlt man dann und wann
Beim Gegenüber. Und ein Gedankensteg zerrann.
Die Brücke ist Verstehen.

Beim Gespräch oder im Zusammensein --
Ist man entzwei im Geist, ist man allein.
So kann man keinen Weg begehen.

Sei dieser Weg nun geistiger Natur,
Oder von weltlicher Struktur,
Man bleibt am Anfang der verhofften Reise.

Trifft jedoch die Seele ein bekanntes Herz,
Fliegt der Sinn oft himmelwärts.
Das Wort ist leicht, die Stimme leise.

Was auch immer das Gespräch bedinge,
Es erblüh'n Ideen, eine neue Sicht der Dinge.
Nicht selten löst sich hier und dort die Schranke.

Zwei Lichter leuchten hell,
Vereint in eine Richtung.
Was sie sehen, ist ein Gedanke.

30. Oktober 2006

---
Kommentar:
Ich geb Dir mal eine kleine Erläuterung dazu:
1) ist während der Beantwortung eines Mails entstanden, wiedermal nachts, 0:30
2) hat ein neues Versmaß:
aax bbx [ccy ddy] eez ffz
3) Ist in zwei gleiche Teile gegliedert: 3 Verse "dunkel" 3 Verse "hell", Der Übergang befindet sich genau in der Mitte, also genau innerhalb eines Versmaßes (ccy ddy)

Interpretation:Teil 1: Unverständnis, Gedankensteg zerrann, im Geist entzwei, kann man keinen Weg begehen, am Anfang der verhofften Reise
Teil 2: bekanntes Herz, himmelwärts, das Wort ist leicht, neue Sicht der Dinge, zwei Lichter leuchten hell.


Mögliche Deutung der Metaphern:
Gedankensteg: geistige Brücke, Verbindung
Das Wort ist leicht: Es fließen die Gedanken wie von Selbst, Ideen
Die Stimme leise: Stille, Konzentration, etwas Geistiges kann sich aufbauen, kontruktiv. Was ist, wenn die Stimme laut wird? Ist es nicht oft Streit, Zerstörung, Uneinigkeit?
Löst sich ein Schranke: Die Grenzen des Denkens, der Sichtweise, erweitern sich, man entdeckt in dem Gespräch Dinge, die man alleine nicht gesehen hätte.
Zwei Lichter: Das Licht steht für den Geist des Menschen.

30.Okt'06 - aus einem E-Mail an Juna

Gedicht als pdf

Mittwoch, 4. Juli 2007

wie eine blume atmet ...

wie eine blume atmet
wie ein sonnenstrahl sich anlauscht
wie wasser riecht
wie erde tönt
und der regen spürt
die sterne duften
und die berge träumen
wie blätter schwingen
und den baum umfließen
wie der wind umstreicht
deren stille wärme
dampfend erhebt sich die
erde auf zu neuem leben
nieder sinkt des regens
frischer duft
der grashalm blickt
kühle atmend auf zur weiten luft
unendlich scheint der weg, die große kluft
doch wieviel trennt ihn von der sehnsucht weiter ferne
er möchte gehen, kann es nicht
er möchte fliegen ohne flügel

[in einem telefonat zusammen mit juna gedichtet]

Sonntag, 24. Juni 2007

Der Baum

Der Baum steht da
In luftge Höhen ragt er gar
In drei Tiefen führen Bodenzweige
Damit sich der Stamm auch unter Sturm nicht neige

Die Wolkenäste ragen weit gen Himmelszelt
Weit unten bleibt der Lärm der Welt
Der Baum bietet zwei Seelen seine Hand
Sie streben hoch und sehen Neues Land

Drei Tiefen:
Denken, Fühlen und Berühren
Geist, Seele und Körper

Samstag, 16. Juni 2007

Die Zeit ist wie ein Ozean

Die Zeit
Ist wie ein Ozean
Und die Flüsse
Sind wie die Ruhe,
Die ihn speist.
Und mögen Winde brausen
Die Tiefe bleibt doch still,
Weil sie nicht die fremden,
Sondern eigne Wege will.

Was ist das Geheimnis der Zeit?
Wieso haben so viele Leute heute so wenig Zeit? Haben sie wirklich wenig Zeit?
-----
Es wäre gut, wenn die Zeit konservierbar wäre und ich hätte mir früher schon einige Dosen vorbereitet, um sie heute öffnen zu können. Denn nun ist der Zeitpunkt gekommen, da Zeit Mangelware geworden ist.
-----
Die Zeit weicht in viele Richtungen. Aber wichtig ist nur, dass ich meinen ruhenden Mittelpunkt im Zeitenwirbel bewahre.
[Das Bild stammt von Odette Schirmer]

Freitag, 20. April 2007

Feuer singt ...

es ist als hielte ich einen fernen Silberstrahl
in Händen
als umschlössen meine finger ihn und fühlten
dessen wärme

feuer singt
ein entferntes rauschen
der wind streicht sanft über die landschaft
wasser tanzt
musik schwingt noch in der luft
töne verhallen
in der stille des fernen horizonts
die erde erbebt
in ihrer stillen kraft
breitet sie ihre arme aus
und die urkräfte
alles seins entfalten ihre stärke
---
Der enge Geist entfaltet nun
unaufhörlich seine feinen Sinne
Erwandelt sich im Seelenlichte
in unermesslich weiten Klang.

Wie fragend blickt er in dem
neuen Lichte zu fernen Bildern auf.
Beginnt sein neues Sein
In leis' erschallendem Getön.

20. Apr. 2007

Samstag, 2. Oktober 2004

Edel sei der Mensch

Edel sei der Mensch

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut,
Er schöpfe immer frischen Lebensmut!
Im Herzen bewahre er sich stets das Kind,
Dort sollen immer neue Fragen sein,
Offen und unbeschwert so wie der Wind
Von Charakter edel und im Sinne fein.
Im Denken vergesse er niemals das Herz,
Das Auge blicke himmelwärts!
Der Mensch soll nicht nur sehen,
sondern auch erkennen, was gegeben,
In seiner Mitte soll er es verstehen
Und das Verstand'ne gilt es anzuwenden hier im Leben.
Den Willen hat der Mensch dort in der Hand
und mit ihm die Gedanken fein wie Pulversand -
Was er tut - es steht ihm frei!
Er handle nach Gefühl sowie Verstand
Denn es ist nichts einerlei
In des Lebens weitem Land.
Wie gesagt - es liegt in seiner Hand.

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut
Er habe immer frischen Lebensmut!
In der Kraft, hier soll er bleiben
In der inn'ren Stärke ruh'n.
So kann er das, was er als gut empfindet
Sogleich und ohne Zweifel tun.
Er vertraue auf das Gute
Sei bewusst in dessen Licht
Entfalte darin seine Blüte
Erhelle sein Gesicht.
So wird er beschützt sein
Auf dem Wege, der ihm zugedacht
Sei es noch so dunkel, wo er steht
Es wird ihm leuchten, so er weitergeht

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut
In ihm ist immer frischer Lebensmut
Im Verstande klare Kühle und im Herzen warme Glut
Die Kraft des Lebens sei ihm gegeben
Damit er sie nutze und sie weitergebe
Und diese ihre Kreise zieht, sich mehre!

Edel sei der Mensch, hilfreich und gut
Er IST frischer Lebensmut.

2.10.2004

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Dieser Text sei nicht als Anweisung zu betrachten,
vielmehr als Impuls für gute Gedanken.
Er wurde öfter missverstanden und dennoch
stelle ich ihn hier hinein, weil ich weiß,
dass er Gutes vermitteln kann.

Freitag, 18. Juli 2003

Der Freund

Das Leben ist kein Rad,
Vielmehr ist es eine Wiese
- ganz ohne Pfad.
Möglich ist die Lebenskrise:

Falls man ohne Ziel und ohne Kraft
Nichts mehr will und nichts mehr schafft.

So wichtig ist dann ein Freund,
- eine sehr vertraute Menschenseele -
Mit dem ein Hindernis schnell weggeräumt
Auf dass man sich nicht länger quäle.

„So“, spricht er „wähle!“
Willst du durchs Leben gehen
Mit trock’ner Kehle?

Steig vom Rad nun schnell herunter,
Das nur du selbst dir hast gebaut!
Geh’ durchs Leben frisch und munter!
Hast du vorher Gott vertraut?

Du hast bisher auch nur das bekommen,
Was du vorher aufgenommen!

Öffne nur dein Herz
Und gib ab nun diesen Schmerz
Der doch gar nicht deiner ist
Wieder der sein der du bist!

18. Juli 2003

http://m.gasperl.at/poesie/DerFreund.htm